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Ganz schön deprimierend

Traurig, wenn man erst im Sterben liegen muss, damit alle einen besuchen kommen.

Wir wissen alle, dass es bald zu Ende ist, dass er die Leiden hinter sich bringt. Ich wünsche mir, dass ich ihm die Schmerzen irgendwie nehmen könnte oder zumindest lindern.

Ich wünsche mir für ihn, dass er zuerst ins Koma fällt und dann schmerzlos für immer einschläft und einen schönen Traum träumt.

Es tut so unendlich weh.
Auch wenn Ich ihn als Kind nicht mochte und meist nicht verstehe, was er im Kopf hat - so tut es weh zu sehen wie aufgequollen er vom Kortison ist und die blauen Flecken von den unzähligen Injektionen.

Ich will kein schwarzes Kleid anziehen und weinen und schluchzen und mir die Tränen wegwischen obwohl ich weiß, dass tausende folgen und meine Wangen fluten. Ich will einfach nicht. Ich will einfach weiterhin darüber meckern können, dass meine Mutter nie für mich da ist, da sie bei ihnen ist. Ich will einfach nur, dass er die Scheiße überlebt. Ich weiß, dass es ein wenig viel verlangt ist.

Es tut so weh, dass mir jeden Tag die Tränen die Wangen runterlaufen aber mein Schmerz ist nichts im Vergleich zu dem seiner Frau oder seiner Söhne. Ich will fluchen, schreien und kreischen. So laut, dass ich einfach diese Scheiße wegkreische.
5.10.08 04:39
 


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