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Ganz schön deprimierend

Traurig, wenn man erst im Sterben liegen muss, damit alle einen besuchen kommen.

Wir wissen alle, dass es bald zu Ende ist, dass er die Leiden hinter sich bringt. Ich wünsche mir, dass ich ihm die Schmerzen irgendwie nehmen könnte oder zumindest lindern.

Ich wünsche mir für ihn, dass er zuerst ins Koma fällt und dann schmerzlos für immer einschläft und einen schönen Traum träumt.

Es tut so unendlich weh.
Auch wenn Ich ihn als Kind nicht mochte und meist nicht verstehe, was er im Kopf hat - so tut es weh zu sehen wie aufgequollen er vom Kortison ist und die blauen Flecken von den unzähligen Injektionen.

Ich will kein schwarzes Kleid anziehen und weinen und schluchzen und mir die Tränen wegwischen obwohl ich weiß, dass tausende folgen und meine Wangen fluten. Ich will einfach nicht. Ich will einfach weiterhin darüber meckern können, dass meine Mutter nie für mich da ist, da sie bei ihnen ist. Ich will einfach nur, dass er die Scheiße überlebt. Ich weiß, dass es ein wenig viel verlangt ist.

Es tut so weh, dass mir jeden Tag die Tränen die Wangen runterlaufen aber mein Schmerz ist nichts im Vergleich zu dem seiner Frau oder seiner Söhne. Ich will fluchen, schreien und kreischen. So laut, dass ich einfach diese Scheiße wegkreische.
5.10.08 04:39


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Auf Messers Schneide

Taumeln.
Taumeln,
Taumeln!

Zwischen Euphorie und Depression - rauf und runter.
Ich halte mich nicht an dämliche Klischees wie "die Nacht ist viel schöner als der Tag" oder "Winter > Sommer" weil es sich so cool anhört.

Tag und Nacht, Sommer oder Winter ist mir scheißegal. Mir geht es dann schlecht, wenn es mir schlecht geht, egal ob 3 Uhr morgen oder 3 Uhr mittags. Egal ob im Juni oder im Dezember.
Wenn es mir schlecht geht, geht es mir schlecht. Und geht es mir gut, geht es mir gut. Daran kann man nicht großartig rütteln.

Ich werde mich gleich auf mein Bett werfen, laut schreien und an ihn denken und vor lauter Vorfreude auf ihn alles andere ausblenden.

So in Männer-Boxershorts und NHL-Trikot wird es langsam doch kühl. Dabei haben wir Ende September. Ich erinner mich an einen warmen September. 2005 - da war Ich noch voller Erwartungen. All meine Selbstmordgedanken weggeworfen, wie bekritzeltes Papier und Drahtstückchen. Restmüll. Oder kommen Selbstmordscheißgedanken doch in den Sondermüll?
Das erste Mal richtig verliebt- nein mehr als das. Lieben und geliebt werden. Warum verändern sich Menschen ohne mir bescheid zu sagen?
Das hab Ich nicht erlaubt.
Das hab Ich nicht gewollt und auch nicht vorausgesehen. Ich dachte wir bleiben für immer. Nichts da. Auf einmal waren 2 Jahre nichts mehr wert.

Heute denke Ich nur noch ganz selten daran, was wäre, wenn Ich mich umbringen würde. Jedoch immer wenn Ich am Bahnhof stehe und mir leise in Gedanken sage "komm, trau dich... spring jetzt und du bist das letzte mal gesprungen, sei kein feigling, tu es - Nein, bleib stehen. Denk an die anderen. Du tust es schließlich nicht dir selbst an sondern den anderen und du willst doch niemanden zum weinen bringen?"

Weiter taumeln,
taumeln,
taumeln,
schweben und fallen.
30.9.08 13:21


Privater Tod

Tausend Tode sterben wenn der Eine nicht da ist.
Demotiviertes herumlungern. Nette Miene aufsetzen, damit Er nicht merkt, dass es mir schlecht ohne Ihn geht. Es ist noch zu früh um Ihm zeigen zu können, dass man abhängig ist. Abhängig...? Abhängig von den Berührungen, Küssen und dem gegenseitigem Anschauen

Und es ist mir scheiß egal, ob seine Ex mich hässlich findet. Mir ist es scheißegal, wie sie aussieht und wer sie ist. Es ist mir scheißegal, dass sie existiert. Ich bin 4 Jahre älter als sie, Ich kann Kritik einfach annehmen, ignorieren oder anwenden. Das ist meine ganz persönliche Sache und meine Entscheidung, was Ich mit Sätzen wie: "Ich find die sieht scheiße aus" anfange.
überhören, ignorieren, nicht wahrnehmen. Ich kann nicht viel für mein Aussehen, Ich kann auch nicht viel dagegen.

Ich werde es wie immer machen: Es wird mir egal sein. Das tut mir am meisten gut und ihr am meisten weh.

Gleichgültigkeit ist schlimmer als Hass.
Das gleiche gilt für F und D. Es ist mir egal, was aus euch wird, mit wem ihr zusammen seid und mit wem nicht. Die Geschichten sind zu Ende geschrieben und das schöne ist: Ich bin die Autorin.

Alles in allem kann Ich nur hier sein und nicht bei Ihm. Aber bald wieder. Wenn Ich es nochmal schaffe aus Trauer Motivation zu erschaffen, dann bin Ich ein Mini-Genie für mich ganz allein.
25.8.08 23:14


Ich kann es einfach nicht fassen.

Ich bin noch völlig verwirrt. Dabei war es gerade in genau dem Augenblick so schön. Aber irgendwie war das nicht unser Abend. Nach ca. 20 Minuten klingelte sein Handy, während er eifrig zu Gange war. Ich fand die ganze Situation ziemlich lustig und musste kichern. Die Chance nutzte man, um mir alle Kleidungsstücke zu entfernen und sich an meinem nackten Körper zu erfreuen. Kurz darauf forderte man ihn auf, sich seiner Kleidung zu entledigen.

Es ist unglaublich erregend wenn ein nackter Mann hinter einem sitzt und um einen greift und jede greifbare Körperstelle berührt und abtastet.

Man glaubte den Himmel auf Erden zu erleben und da störte doch tatsächlich das Muttertier den Liebesakt. Ich bin immer noch ziemlich sauer, dass sie mich um einen Höhepunkt gebracht hat.

"Dieses Haus ist kein Bordell!"
"Wie lange läuft da was zwischen euch?"
"Was denkst du dir bei sowas?!"
"Das ist nicht die Erziehung, die du von mir bekommen hast!"

Immerhin hat sich der Mann nicht als Pussy entpuppt und mich ein wenig unterstützt. Nach der Muttersituation ist er sogar noch geblieben und hat mich etwas aufgemuntert.

Und jetzt auf einmal ist das Muttertier wieder nett und erkundigt sich nach dem Status unserer Beziehung. Da gibt es aber keine Beziehung ist das Problem. Einerseits hätte Ich schon gerne eine Beziehung mit ihm, andererseits nicht. Affärenbeziehung hat auch seine Vorteile, aber auch Nachteile. Ich bin schon seit Stunden über die Situation am seufzen.

Wichtigste Notiz: Den Hals beim Liebesakt zugedrückt zu bekommen ist pure Wunderbarkeit.
8.1.08 00:25


F. : "Wenn du jetzt völlig frei wärst und tun könntest was du wolltest, egal was um dich rum ist, was würdest du jetzt machen?"
Ich : "...Lösungen finden"

Ich frage mich, wie Ich in dem Augenblick das sagen konnte. Vielleicht hat er ganze Zeit darauf gewartet, dass Ich den ersten Schritt mache.

Dann am Abend, als Ich mich ins Bett legte, klebte sein Geruch noch an der Bettdecke und am Kopfkissen. Heute morgen habe Ich ein paar von ihm Haare gefunden. Ich habe mir heute die Unterlippe zerbissen.

Beziehungsunfähig sagt er. Und Danke, dass Ich eine Probe, ein Versuch war. Nach 20 Minuten also war der Zauber verschwunden.

Ich kann nichts dafür und nichts dagegen. Es ist traurig und schön zugleich. Immerhin komme Ich in meiner Niedergeschlagenheit auf eine Lösung. Das ist nicht genug.
26.10.07 20:05


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